Der optimale Aufbau der Effektkette

Der folgende Artikel soll dabei helfen die optimale Reihenfolge fĂŒr die Effektkette zu finden.

Bei der unglaublichen Flut an verschiedenen EffektgerÀten haben Gitarristen unzÀhlige Möglichkeiten zur Formung ihres Gitarrensounds. Eine optimale Reihenfolge der EffektgerÀte in der Signalkette ist schon mal ein erster Schritt zum Wunsch-Sound.

Das oben dargestellte Blockschaltbild soll als erster Anhaltspunkt dienen. Diese Konfiguration ist klassisch und funktioniert bei einem sehr breiten Spektrum von Gitarrensounds. Doch auch hier gilt: Es gibt keine feste Regel. Experimente mit alternativer Effektreihenfolge lohnen sich und können zu sehr interessanten Ergebnisse fĂŒhren. Beispielsweise können Modulationseffekte auch vor dem Preamp genutzt werden oder eine Klangregelung vor der Distortion zum Einsatz kommen.

Generell spielt die Reihenfolge der Effekte im vorderen Bereich, wo die Dynamikkontrolle und der Preamp angesiedelt sind, eine grĂ¶ĂŸere Rolle als im Bereich der nachgeordneten Effekte. Grund hierfĂŒr ist, dass die Blöcke im vorderen Bereich – abgesehen von der Klangregelung – ein stark nichtlineares Verhalten aufweisen können.

Eine bewĂ€hrte Vorgehensweise ist es, zunĂ€chst alle Effekte aus dem Signalweg zu nehmen und einen optimalen trockenen Sound einzustellen. Wenn das Ergebnis gefĂ€llt und somit das GrundgerĂŒst steht, können die Effekte sukzessive hinzugenommen und eingestellt werden. Wir empfehlen zunĂ€chst den Compressor hinzuzunehmen und dann das Noise-Gate anzupassen. Danach kommen die Modulationseffekte und abschließend wird Delay oder Reverb hinzugefĂŒgt.

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